Plakatgestaltung und filmische Dokumentation
Ein Tanzprojekt – ein durchgängiges visuelles Konzept für unterschiedlichste Formate und Medien
Flüsterpost – lauter Tanz
Im Zentrum der Arbeit von ixtract für das außergewöhnliche Schüler-Tanzprojekt „Flüsterpost – lauter Tanz“ stand die filmische Dokumentation der Inszenierung und die modulare Plakatgestaltung in unterschiedlichsten Formaten. Ziel war es, eine visuelle Identität zu entwickeln, die dem künstlerischen Anspruch der Aufführung gerecht wird und sich qualitativ klar von typischen Schulveranstaltungen abhebt.
Die Dance Company der Walter Gropius Schule mit ihren 22 Tänzer*Innen der 2. bis 6. Klasse, hatte dazu über ein Jahr lang ein neues Tanzprogramm unter der kreativen Leitung von Mirjam Fichtel und Mara de Maddalena auf die Bühne gezaubert.
Inspiriert von Fine Degens Text „Flüsterpost“, entführt diese Tanzperformance dabei in die spannende Welt einer Schulklasse, in der ein einfacher Satz eines Lehrers von Kind zu Kind weitergegeben wird. Doch was als harmlose Nachricht beginnt, verwandelt sich auf dem Weg durch die Klasse in ein überraschendes Spiel aus Interpretationen und Gefühlslagen.
Die Walter-Gropius-Schule ist in Berlin nicht als Tanz-Schwerpunkt bekannt. Umso beeindruckender war, wie die Aufführung durch eine exakt durchgetaktete Lichttechnik, klare Abläufe und eine hohe Konzentration der Beteiligten durchchoreographiert war.
Grundkonzept der Plakatgestaltung
Statt auf abstrakte Motive oder illustrative Lösungen zurückzugreifen, entstand das Plakat direkt aus der Bewegung heraus. Prägnante Posen aus der Aufführung bildeten die Grundlage der Gestaltung. So wurde die Energie, Dynamik und Körperlichkeit der Tänzer*innen, die alle ihren Erwähnung auf dem Plakat gefunden haben, in eine klare grafische Sprache übersetzt. So wird die Veranstaltung bereits auf den ersten Blick als professionelle Kulturproduktion lesbar.
ixtract begleitete das Projekt visuell von Anfang an – mit dem Anspruch, durch Plakat und filmische Dokumentation eine Einheit zu schaffen. Das Ergebnis bewegt sich bewusst auf einem anderen Niveau als übliche Schulveranstaltungen und zeigt, wie stark Gestaltung die Wahrnehmung eines Projekts prägen kann.





Auswahl der Tanzposen
Das Motiv wurde konsequent für alle Medienformate passgenau umgesetzt: von DIN A6 bis DIN A0 sowie für Displayanzeigen. Diese durchgängige und modulare Systematik ist ein zentraler Bestandteil professioneller Gestaltung und sorgt für Konsistenz in der Kommunikation.

Die finalen Drucke und der Einsatz im öffentlichen Raum
Bereit ihr Projekt in der Kommunikation ebenfalls deutlich abzuheben?
Dann legen wir los!
Filmische Dokumentation
Ergänzend zur Plakat entwickelte ixtract ein filmisches Konzept, das die kulturelle Aufführung dokumentiert und erweitert. Die Grundlage des Teasers im Einstieg zu diesem Artikel, ist ein rund einstündiger Film, der ohne klassisches Drehbuch realisiert wurde. Die gesamte Aufführung wurde bei drei Auftritten – davon war einer die Generalprobe – gefilmt und zu einer einzigen, fließenden Vorstellung montiert.
Die Kameraarbeit setzt auf viele verschiedene Blickwinkel – die man als Zuschauer nicht einnehmen kann – so dass auch die Besucher der Veranstaltungen im Nachhinein noch einmal einen völlig neuen Eindruck gewinnen können. Im fertigen Film wirken die Kamerafahrten präzise geplant, wie man sie sonst aus aufwändigen Produktionen kennt. Gedreht wurde bewusst mit einer kleinen Handkamera, um maximale Nähe und Beweglichkeit zu ermöglichen. Auch hier folgt die Umsetzung derselben Haltung wie zuvor: Hohe gestalterische Qualität und die Bewegungen der Tänzerinnen maximal einzufangen.








Einsatzmöglichkeiten einer Projekt Visualisierungen in der Veränderungskommunikation
„Flüsterpost – lauter Tanz“ ist ein Beispiel dafür, wie Plakatgestaltung und filmische Dokumentation kulturelle Projekte sichtbar aufwertet. Durch die enge Verzahnung von Gestaltung, Aufführung und Film entstand ein konsistenter Auftritt, der Professionalität vermittelt und Aufmerksamkeit erzeugt.
Für ixtract steht das Projekt exemplarisch für die eigene Arbeitsweise: klare Konzepte, und eine starke Gestaltung, die Inhalte ernst nimmt. Eine Arbeit die nicht dekoriert, sondern Haltung zeigt.







