
Visualisierung für die interne Kommunikation zur Fusion der Barmenia und Gothaer Versicherungen
Wie formt man aus 1100 IT-Beschäftigten an unterschiedlichen Standorten ein Team?
Change-Kommunikation fängt im Kopf an
Problemstellung vor der Zusammenarbeit
2025 fusionieren die beiden großen Krankenkassen Barmer und Gothaer zur BarmeniaGothaer. Die Standorte Köln und Wuppertal blieben dabei bestehen, während eine gemeinsame Marke entwickelt wurde und im Anschluss die beiden IT-Infrastrukturen angeglichen und vereinigt werden sollten. Weit über 1000 IT-Beschäftigte sind von dieser Vereinigung betroffen, die durch die Change-Kommunktation direkt angesprochen werden sollten:
- Zwei unterschiedliche Unternehmenskulturen und -prinzipien müssen zu einem großen Team zusammengeführt werden
(Einer der gravierendsten Unterschiede war z.B. dass die IT bei einer der beiden Krankenkassen zuvor intern organisiert und in der anderen Krankenkasse als externer Dienstleister angelegt war. Zwei komplett unterschiedliche Welten, die nun vereinheitlicht werden müssen.) - Mit dem Start in 2026 sollten nun alle Mitarbeiter:innen mit auf die Reise genommen werden. Zum einen sollten klare Leitplanken kommuniziert werden, zum anderen aber die Gestaltungspielräume aufgezeigt werden, in denen neue Prozesse und Abläufe gemeinsam entwickelt werden sollen.
Die Aufgabe: Wie spricht man eine so große Zahl an Beschäftigten einheitlich an, ohne vorhandenes Bildmaterial und einer nur grob entwickelten Vorstellung, wohin die Ausgestaltung der definierten Strategie gehen sollte?


Vorgehen
Ausgangspunkt für die Strategie-Visualisierung war ein gemeinsamer Workshop mit allen Führungskräften, die für die Transformationskommunikation in den unterschiedlichen Teams oder Funktionen zuständig sind, in Köln. So konnten alle Verantwortlichen abgeholt werden und die wichtigsten Kernpunkte in der Kommunikation herausgearbeitet werden. Durch den fokussierten Austausch zeigten sich bisher ungeklärte Schwachstellen oder offene Fragen, die für die weitere Kommunikation noch aufbereitet werden mussten.

Vom Scribble über das Konzept zur Visualisierung
Auch wenn das erste Scribble für Außenstehende womöglich sehr „scetchy“ und „rough“aussieht – dieses Framework war und bliebt der Leitfaden für die gesamte Visualisierung. Sie war der Ausgangspunkt auf den sich alle Workshopteilnehmer:innen einigen konnten und auf den immer wieder Bezug genommen wurde.
Nach dem erfolgreichen Workshop vor Ort erfolgte dann die Anreicherung des Scribbles zu einem inhaltlichen Konzept (im Bild sieht man eine anonymisierte Version, die nicht die echten Inhalte darstellt, aber die Struktur und den Unterschied zum Scribble gut erkennen lässt).
Auf der Grundlage dieser inhaltlichen Einordnung aller im Workshop erarbeiteten Aspekte war es nun möglich, in die Reduktion und Visualisierung der Strategie zu gehen.Ziel war ein einladendes Bild zu schaffen, das die Strategie in den Köpfen der Mitarbeiter:innen verankert, und im kommenden Jahr die gemeinsame Idee aller Veränderungen als Leitplanke greifbar macht.

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Das Ergebnis: Ein Strategiebild in über 1000 Köpfen – und nur das Eine
Mit einem einzigen Bild werden nun die konkreten Inhalte und alle Fokus-Themen der Veränderungen für alle klar visualisiert und aufgezeigt, die 2026 für den gesamten Konzern bezogen auf den IT-Bereich ausschlaggebend sein werden.
So entsteht genau ein Bild für alle Mitarbeiter:innen – bei allen dasselbe, ohne Missverständnisse oder Interpretationsspileräumen.
Auf einen Blick zeigt diese Strategie-Visualisierung wie
- die künftige IT-Organisation mit ihren beiden Standorten weiter als gemeinsame Bais fungiert
- stark die Geschäftsführung auf das Engagement der eigenen Mitarbeiter:innen setzt.
- die Prioritäten gesetzt sind und welche Themen ganz oben auf der Agenda stehen.
- sich das gemeinsame IT-Team künftig definiert und welche Schwerpunkte in der Tätigkeit künftig definiert sind.
- die verschiedenen strategischen Ebenen – Konzern, IT und Technologie – miteinander im KI-Zeitalter interagieren und sich in den Geschäftsfeldern niederschlagen.
Eine gemeinsame Idee erzeugt Verständnis durch eine klare transparente Kommunikation und hilft Veränderungs-Ängste in Chancen umzuwandeln.
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